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„Nachhaltige Stadt Leutkirch“ nimmt an „Zukunftsprojekt Erde“ teil

zukunftsprojekt_erdeLeutkirch im Allgäu - Schavan und Röttgen eröffnen in Berlin Wissenschaftsjahr 2012. Umbau von Kommunen als Schwerpunkt.
Städte und Kommunen sind entscheidende Akteure für die Entwicklung einer nachhaltigen Lebensweise. Sie spielen daher auch eine zentrale Rolle im Wissenschaftsjahr 2012 „Zukunftsprojekt Erde“, das Bundesforschungsministerin Annette Schavan gemeinsam mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen sowie 25 Vertretern von Städten, Gemeinden und Landkreisen in Berlin eröffnet hat.

Im Rahmen der Initiative „ZukunftsWerkStadt“, mit der das Wissenschaftsjahr beginnt, stiftet die Bundesregierung Patenschaften zwischen Bürgern und Wissenschaft für den nachhaltigen Umbau der Kommunen. „Forschung und Wissenschaft sind der Schlüssel für die nachhaltige Entwicklung von Städten und Gemeinden. Wissenschaftler aus Universitäten und Forschungsinstituten werden die Bürger als Partner dabei unterstützen, ihre Gemeinden nachhaltig zu gestalten“, sagte Schavan.
Initiative wird mit 3,5 Millionen Euro gefördert
Bundesumweltminister Röttgen betonte: „Die besten Ideen haben fast immer die Menschen vor Ort. Bürgerinnen und Bürger, die ihre Heimat und ihre Umwelt für die nachfolgenden Generationen als attraktiv und lebenswert bewahren wollen. Mit der „ZukunftsWerkStadt“ entsteht ein Ideenlabor, das allen offen steht. Ich wünsche mir eine lebhafte Beteiligung und freue mich auf zahlreiche Vorschläge und Anregungen.“ In fast 30 Kommunen eröffnen Bürger unterstützt durch Wissenschaftler Diskussionsforen, in denen Perspektiven der Nachhaltigkeit ausgelotet werden. Die Initiative wird mit 3,5 Millionen Euro gefördert.
Ministerien wurden auf Leutkircher Vorgehen aufmerksam
Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle, hat gemeinsam mit dem Regionalleiter der EnBW, Hartmut Reck, in Berlin das Leutkircher Projekt „Nachhaltige Stadt Leutkirch“ repräsentiert. „Dass auch die Bundesministerien von unserem Engagement positiv Notiz
Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu
Pressemitteilung
nehmen freut mich sehr. Allein diese Tatsache belohnt das Engagement der über 22.000 Leutkircher Bürgerinnen und Bürger und unserer Prozess- und Projektpartner“, so Henle.
Auch Hartmut Reck, Projektleiter vom Partner EnBW für die „Nachhaltige Stadt Leutkirch“, ist beeindruckt vom Ablauf in Leutkirch: „Es ist fantastisch zu sehen, wie Verwaltung, Gemeinderat und Bürger an einem Strang ziehen. Nur mit den Menschen in unseren Städten können wir diese Herkulesaufgabe anpacken“.
Auf den Ergebnissen der „ZukunftsWerkStadt“ soll noch 2012 eine Förderinitiative zur „CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt“ aufbauen, mit deren Hilfe sich Städte ab 2020 CO2-neutral entwickeln können. Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem Dialog „Nachhaltige Stadt“ des Rats für nachhaltige Entwicklung.
Allgäuer Käse in Berlin
Am    Rande    der    Veranstaltung    in    Berlin    überreichte    OB    Henle Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Bundesumweltminister Norbert Röttgen echten Allgäuer Käse und lud beide ein Leutkirch zu besuchen und die Projekte und die Arbeit vor Ort sich anzuschauen.
Bildunterschrift (Bild ..3923):
Allgäuer Käse für die Minister. Bundesumweltminister Norbert Röttgen, EnBW Regionalleiter Hartmut Reck, Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle, Bundesforschungsministerin Annette Schavan (v.l.).

Foto und Bericht: Stadt Leutkirch

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