Eine musikalische Reise mit dem Symphonieorchester Vorarlberg
Bregenz, Februar 2012 – Mit der Jazz-Suite von Dimitri Schostakowitsch und dem Programm „Wien bleibt Krk“ des Trios „Brein's Café“ dürfen sich sowohl Klassikbegeisterte als auch Jazzfans auf das nächste Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg freuen. Dirigiert werden die Konzerte am 8. und 10. März von Guido Mancusi.
Im dritten Abonnementkonzert verlässt das Symphonieorchester Vorarlberg die klassischen Konzertpfade und verbündet sich mit dem Trio „Brein’s Café“ zu einer neuen Klangformation – wie es dem Orchester bereits mit der „Vienna Clarinet Connection“ oder dem Ensemble „Triology“ sehr erfolgreich gelungen ist. „Brein's Café raubt dem Publikum fast den Atem“, schrieb beispielsweise die Stuttgarter Zeitung über das Programm „Wien bleibt Krk“ des virtuosen Trios. Mit der „Jazz-Suite Nr. 2“ von Dimitri Schostakowitsch kommen auch Walzerfreunde auf ihre Kosten.
Von Walzer bis Jazz
Hinter dem Titel „Wien bleibt Krk“ verbirgt sich eine musikalische Reise durch den gesamten Donauraum – mit Walzer-, Polka-, Jazz- und Gipsy-Stücken. Der Kontrabassist Georg Breinschmid bildet gemeinsam mit den virtuosen Brüdern Roman und Frantisek Jánoska das Ensemble „Brein's Café“. Das Trio wechselt spielerisch zwischen verschiedensten Musikstilen.Michael Löbl, Geschäftsführer und Programmverantwortlicher des Symphonieorchesters Vorarlberg, erklärt: „Dank einer außergewöhnlichen Leichtigkeit gelingen dem Ensemble auch waghalsige musikalische Sprünge. Als ehemaliges Mitglied der Wiener Philharmoniker weiß Georg Breinschmid genau, wie man ein Jazz-Trio und ein klassisches Symphonieorchester miteinander verbinden kann.“
Unter den Werken des russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch finden sich neben 15 Symphonien und sieben Opern auch zahlreiche Werke für den täglichen Gebrauch. Die „Jazz-Suite Nr. 2“ wurde im Jahr 1938 ursprünglich für ein Varieté-Orchester geschrieben. Das Stück enthält jenen Walzer, der unter anderem als Titelmusik von Stanley Kubricks Film „Eyes Wide Shut“ weltbekannt wurde.
Dirigiert werden die Konzerte im Montforthaus Feldkirch (8. März) und Festspielhaus Bregenz (10. März) von Guido Mancusi.
Nähere Informationen: www.symphonieorchester-vorarlberg.at
Über das Symphonieorchester Vorarlberg
Das Symphonieorchester Vorarlberg wurde 1984 gegründet. Nach der Auflösung des Vorarlberger Funkorchesters 1959 entstand der dringende Wunsch, im westlichsten österreichischen Bundesland erneut ein Orchester auf höchstem Niveau zu etablieren. Als einziges professionelles Symphonieorchester des Landes ist das Symphonieorchester Vorarlberg aus dem Kulturleben Vorarlbergs nicht mehr wegzudenken und erfüllt eine wichtige kulturpolitische Aufgabe.Der fixe Stamm des Symphonieorchesters Vorarlberg besteht aus professionellen Musikern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, aber auch Gästen aus anderen Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, der Camerata Salzburg, dem Musikkollegium Winterthur, dem Salzburger Mozarteumorchester oder dem Concertus Musicus Wien. Die Besetzung variiert jeweils zwischen 35 und 120 Musikern. Von 1988 bis 2005 war Christoph Eberle Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg. Tourneen führten es unter seiner Leitung mehrmals nach Wien, München, Düsseldorf, Madrid, Bozen sowie nach Salzburg und Neapel. Seit November 2005 ist Gérard Korsten Chefdirigent des Orchesters.








