Illerbeuren mit Bauernhofmuseum und Schützenmuseum bei Kronburg
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Über Illerbeuren

Das Dorf Illerbeuren gehört zu Kronburg und dieses wiederum zur Verwaltungsgemeinschaft Illerwinkel. Es liegt zwei Kilometer westlich von Kronburg auf 615 M. ü. NN und direkt an der Iller. Illerbeuren wurde urkundlich erstmals 948 als "Puirra" erwähnt. Verfasser des Dokumentes war Kaiser Otto I. und er sprach darin dem Stift Kempten Landflächen der Gemarkungen Woringen und Illerbeuren zu.


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Sehenswertes der Gemeinde Illerbeuren

Schwäbisches Bauernhofmuseum in Illerbeuren

Das Freilichtmuseum, welches bereits im Jahre 1955 eröffnet wurde, zeigt Häuser und Höfe vom 17. bis ins 20. Jahrhundert sowie  Handwerksstätten. Überdies sind nahe der Kapelle alte Grabkreuze und im Zehenstadel Krugzell eine große Sammlung von ländlichen Wagen und Schlitten zu sehen. Neben den Kulturgütern zeigt das Bauernhofmuseum historische Kulturpflanzen und deren Anbau - viele Dinge, die uns einmal selbstverständlich umgaben aber (beinahe) in Vergessenheit geraten sind.

Auf den Wiesen weiden Zaupelschafe, Allgäuer Original-Braunvieh. Zutrauliche Schwäbisch-Hallische Schweine lassen sich gerne streicheln und im Hühnergarten stelzt die einzige bayrische Hühnerrasse, das Augsburger Huhn, umher.

Das schwäbische Schützenmuseum, Spezialsammlungen, wechselnde Sonderausstellungen und die Gastronomie runden das vielfältige Angebot ab. Selbst mit Null Promille empfindet man in der Gaststube "Torfwirtschaft" schon eine gehörige Schieflage (siehe Foto unten).

Sehr sehenswert ist auch die Töpferei Ralf Kretschmann, welche zugleich Einblick in die Herstellung Ihrer Waren bietet. Die Keramika verbinden traditonelle Töpferkunst sehr gekonnt mit dem frischen Wind moderner Designelemente.

Alles in Allem ist es der bestens inszenierte Detailreichtum, der die Atmosphäre im Museum auszeichnet und so sehenswert macht.

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Mehr Informationen zum Bauernhofmuseum Illerbeuren

 

Schwäbisches Schützenmuseum in Illerbeuren

Seit 1982 ist das Schwäbische Schützenmuseum in das Bauernhofmuseum integriert. In diesem einzigartigen Spezialmuseum zeigt sich das Schützenwesen in seiner ganzen Vielfalt. Durch viele Objekte ist die Entwicklung der Schützenwaffen von der Armbrust über eine Luntenschlossmuskete - bezeichnet 1630 -, Pistolen und Zimmerstutzen bis hin zu den Präzisionsgeräten unserer Tage dargestellt.

Prächtige Pokale, Schützenketten, Fahnen und kleine Abzeichen geben Zeugnis vom Brauchtum und regen Vereinsleben der Schützen. Von den ausgestellten Schützenscheiben stammen manche noch aus dem 16. Jahrhundert; eine zeugt vom Rütlischwur der Schweizer Eidgenossen, und auf einer anderen ist die von Kaulbach 1880 porträtierte Schützenliesl als Motiv zu sehen.

 

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Pfarrkirche Mariä HimmelfahrtDas Turmgeschoss der Pfarrkirche, das aus grob behauenem Tuffstein ist, ist der älteste Teil der Kirche - vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Ca. im 15. Jahrhundert wurde der Chor und die Sakrestei erbaut. Teile der Kirche wurden erst später, teils neugotisch um 1900 erbaut. In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt entdecken Sie Kreuzrippengewölbe, ein Flachtonnengewölbe, Netzrippengewölbe, eine zweistöckige Empore, die Inschrift "M. Nicolaus, ANNO - 1763 im Turmgebälk, Reste von Fresken aus dem Jahre 1783, Ausstattungsgegenstände aus der Spätgotik, dem Barock und der Neugotik u. v. m.

In der Kirche befindet sich ein Gemälde des Heilien Franziskus aus dem 18. Jh und weitere Ölbilder von Theodor Baierl aus dem Jahre 1908.


 

 

Veranstaltungen in Illerbeuren

 

 

Weitere Informationen

Gemeinde Kronburg
Museumsstraße 1
87758 Kronburg
Tel. 08394-206
Gemeinde Kronburg

Verwaltungsgemeinschaft (VG) Illerwinkel (Markt Legau, Kronburg, Lautrach)

 

St. Mariä Himmelfahrt ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im oberschwäbischen Illerbeuren, einem Teilort von Kronburg. Sie gehört zum Dekanat Memmingen im Bistum Augsburg.

Mariä Himmelfahrt von Osten

Inhaltsverzeichnis

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Lage [Bearbeiten]

Die Kirche liegt im Ostteil des Dorfes Illerbeuren, leicht erhöht auf einem Hochplateau über der Iller.

Geschichte [Bearbeiten]

Der älteste Teil der Kirche, das Turmuntergeschoss aus grob behauenem Tuffstein, dürfte im 14. Jahrhundert entstanden sein. Der obere Teil des Turmes aus glatt behauenen Steinen ist wohl jüngeren Datums.[1] Der Chor und die Sakristei wurden vermutlich in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Die barocke Umgestaltung wurde 1722 begonnen. Von 1722 bis 1729 wurde die Kirche erhöht und mit einen Anbau von 18 Fuß Länge nach Westen vergrößert. Erneuert wurde die Kirche 1854, bevor 1907 bis 1908 die neugotische Umgestaltung begann. Dabei wurden Rippen im Chorgewölbe eingezogen. Eine weitere Restaurierung wurde 1935 vorgenommen. Letztmalig wurde die Fassade 1978 bis 1979 erneuert.

Baubeschreibung [Bearbeiten]

Langhaus in Richtung Chor

Die geostete Kirche besitzt einen eingezogenen Chor zu zwei Achsen mit einem 5/8-Schluss. Das Netzrippengewölbe ist neugotisch und wurde erst 1907 bis 1908 nach dem Vorbild des Gewölbes in der Sakristei eingezogen. Im Chor sind spitzbogige Fenster eingelassen. Außen besitzt der Chor schlichte Strebepfeiler mit einem Wasserschlag. Der Durchgang zum saalartigen Langhaus besteht aus einem runden Chorbogen.

Das Langhaus besitzt vier Fensterachsen und ist durch breite Vorlagen gegliedert. Die Decke ist als Flachtonnengewölbe mit Stichkappen ausgeführt. Die großen Fenster besitzen Stichbögen. An der Westwand befindet sich eine zweistöckige Empore, die obere dient als Orgelempore.

Am nördlichen Chorwinkel befindet sich der spätgotische, ungegliederte, mit einem Satteldach abgeschlossene Turm aus Tuffstein. Das Erdgeschoss besitzt ein Kreuzrippengewölbe mit einem Scheibenschlussstein. Das Gewölbe ist durch den Aufgang zur Herrschaftsloge durchbrochen. Im Obergeschoss befinden sich gekoppelte Klangarkaden, bei denen die Zwischenstützen durch Eisenstäbe ersetzt wurden. Das Turmgebälk trägt die Inschrift M. Nicolaus, ANNO – 1763 · Egensberger. Im Vorzeichen an der Westfassade befinden sich Reste von Fresken, die bei der letzten Renovierung aufgedeckt wurden.

Die Sakristei an der Nordseite zwischen dem Turm und Chor ist im Erdgeschoss mit einem Netzrippengewölbe auf Pyramidenkonsolen mit zwei Jochen ausgestattet. Die Herrschaftsloge im Obergeschoss öffnet sich korbbogig zum Chor hin. Diese Korböffnung stammt wohl aus dem 18. Jahrhundert.

Ausstattung [Bearbeiten]

In der Kirche sind Ausstattungsgegenstände aus der Spätgotik, dem Barock und der Neugotik vorhanden.

Hauptschiffdeckenfresko

Fresken [Bearbeiten]

Die Fresken der Kirche wurden von Franz Xaver Stähle im Jahre 1783 gemalt. Das Chordeckenfresko ist unter dem neugotischen Kreuzrippengewölbe stellt Mariä Himmelfahrt mit Engeln und den vier Evangelisten dar; es wurde bei der Anbringung des Rippengewölbes beschädigt. Das Deckenfresko des Langhauses zeigt die Verkündigungsszene und die Geburt Mariäs. In den Hauptfeldern ist der Darstellung des Tempels dargestellt. Die Zwickelfelder tragen Fresken mit Maria vom Berge Karmel, dem Heiligen Simon Stock, einer Rosenkranzmadonna, den vier Kirchenvätern, David und dem Neuen und dem Alten Bund. An der unteren Empore ist die Reinigung des Tempels durch Jesus dargestellt.

Stuck [Bearbeiten]

Der Stuck in der Kirche ist für die Zeit des Hochbarocks spärlich und besteht lediglich aus spärlichen Akanthusranken und Muscheln an den Zwickelfeldern des Langhauses und zwei Engelsköpfen an der Empore, die ein unbekannter Künstler geschaffen hat. Über dem Chorbogen wurde gegen 1729 das Wappen der Herren von Westernach angebracht.

Kanzel [Bearbeiten]

Kanzelkorb

Die hölzerne Kanzel im östlichen Drittel der Südwand des Langhauses aus dem späten 18. Jahrhundert ist marmoriert verziert. Sie ist wurde umfassend erneuert, so dass von der ursprünglichen Kanzel nur mehr wenig erhalten ist. Die Brüstung des Korbs ist vorgeschwungen, auf dem Schalldeckel steht eine Figur des Erzengels Michael.

Taufbecken [Bearbeiten]

Das zwischen 1780 und 1790 geschaffene Taufbecken besteht aus marmoriertem Holz und hat die Form einer Urne. Der Deckel ist mit einer Figurengruppe mit der Darstellung der Taufe Jesu bekrönt.

Kredenztisch [Bearbeiten]

Die Herstellung des Kredenztisches im Chorraum aus marmoriertem Holz ist zwischen 1780 und 1790 anzusetzen. Der Tisch ist mit einem vergoldeten Lorbeerkranz geschmückt.

Laiengestühl [Bearbeiten]

Das Laiengestühl stammt vermutlich aus dem zweiten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. Die Wangen bestehen aus Eichenholz mit kräftigen Blattwerkschnitzereien, die Bänke und Rückenlehnen sind schlicht gehalten.

Holzfiguren [Bearbeiten]

St. Dominikus im Chor

In der Kirche befinden sich insgesamt sechs Holzfiguren. Im Chorbogen hängt ein großes Holzkruzifix aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auf dem neugotischen Hochaltar von 1854 steht eine barocke Madonnenfigur aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zusammen mit dem Kruzifix und der Johannesstatue, ebenfalls aus der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts, bildete sie vermutlich eine Kreuzigungsszene. Des Weiteren befindet sich im Hochaltar je eine Statue des Heiligen Nikolaus und eines nicht näher bestimmten Heiligen. Diese beiden Figuren stammen aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts. Der Künstler ist unbekannt. Eine Statue, die vermutlich den Heiligen Antonius Eremita darstellt, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts geschaffen.

Epitaphe [Bearbeiten]

An der südlichen Chorwand ist das Epitaph der Maria Anna Catharina Freiin zu Westernach aus farbig gefasstem Sandstein angebracht. Es zeigt neben einem Relief der Verstorbenen und dem Sterbedatum 1701 das Ehepaar von Westernach vor einem Kruzifix. Im Außenbereich befindet sich ein stark verwitterter Sandsteinepitaph, der auf Ende des 18. Jahrhunderts datiert wird. Aus derselben Zeit stammen drei Sandsteinobelisken auf Tuffsteinsockeln. Aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammt ein Grabmal in Form eines römischen Grabsteines im Außenbereich.

Ölbilder [Bearbeiten]

In der Kirche befindet sich ein Gemälde des Heiligen Franziskus aus dem 18. Jahrhundert. Die weiteren Ölbilder unterhalb der Empore malte Theodor Baierl 1908. Sie zeigen die Heilige Therese von Avila und Franz von Borja.

Hochaltar [Bearbeiten]

Retabel des neugotischen Hochaltars

Der neugotische Hochaltar in Form eines Flügelaltars und das neugotische Chorgestühl wurden von einem unbekannten Künstler 1854 geschaffen. Die seitlichen Tafelbilder malte ebenfalls Theodor Baierl 1908.

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