Schwäbisch-alemannische Fastnacht (Fasnet)
Die närrische Historie
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Die schwäbisch-alemannische Fastnacht wird im süddeutschen Raum, Vorarlberg und der Deutschschweiz sowie im Elsass gefeiert. Ob man damit den Winter wirklich austreibt gilt unter Spezialisten der Fachwelt, also den heimischen Narren, als noch nicht endgültig geklärt; und dies obwohl die hiesige Fastnacht (auch Fasnet genannt) sich seit dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts als eigenständige Form entwickelt hat. Der Karneval, der im Kölner Raum gefeiert wird, entwickelte sich bereits im 18. Jahrhundert. Charakteristisch für die Schwäbisch-alemannische Fasnet sind das Kostüm, das sogenannte "Häs" und die Masken. Die Verkleidung tragenden Zunftmitglieder werden daher auch Hästräger genannt. Die Vermummung erfolgt mit Masken, die meist aus Echtholz und in Einzelanfertigung handgeschnitzt werden. Fast alle Masken lassen sich bestimmten Typen zuordnen. Die Gruppierung geht meist auf ein in der |
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Nachkriegszeit entwickeltes Muster zurück. So sieht man zum Beispiel:
Alle Gruppen sind in vielfältigen Varianten auf einem Umzug vertreten. Ihre Enstehunggeschichten sind schicksalsträchtige, phantasievolle Fabeln. Mit dabei sind immer zahlreiche Musikkapellen, häufig in Form von nicht minder bunten und sogenannten "Guggenmusikern". |
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