Ostern und die Fastenzeit
Die Fastenzeit
| In vielen Regionen gibt es Zeiten besonderer Bedeutung, so auch in unserer oberschwäbischen und schwäbisch-bayrischen. Die Fastenzeit, "österliche Bußzeit", ist der erste Teil des Osterfestkreises und vor allem die Zeit der Vorbereitung auf das Hochfest des christlichen Glaubens, Ostern. |
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Im Christentum wird der Zeitraum sieben Wochen vor Ostern als Fastenzeit bezeichnet. Er erinnert an das 40-tägige Fasten Jesu Christi. Die biblische Bedeutung dieser Symbolzahl steht für die besondere Nähe zu Gott und auch für die Bereitschaft zu Buße und Umkehr. Der Beginn der Fastenzeit ist Aschermittwoch, welcher zugleich das Ende des Karnevals (Fasnet, Fastnacht, Fasching) darstellt. Der letzte vorösterliche Sonntag ist der sogenannte Palmsonntag, welcher an den Einzug Jesus Christus nach Jerusalem erinnert, und der die Karwoche einleitet. An diesem Tag finden meist die deutsch-evangelischen Konfirmationen statt.
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Das Osterfest
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Ostern ist die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi. Die Osterbräuche der Nationen sind recht unterschiedlich. In Deutschland suchen am Ostersonntag die Kinder bemalte Eier und Süßigkeiten, die vom einem "Osterhasen" versteckt wurden. Zweige mit bunt bemalten Ostereiern in Vasen dienen als Schmuck. Traditionelles Ostergebäck sind Kuchen in Form von Hasen- oder lämmern, mit Puderzucker bestreut oder mit Zuckerglasur überzogen. Einige Speisen, wie z.B. Schinken, Würste, Meerrettich oder auch Eier werden in einigen Regionen bei der traditionellen Speisesegnung am Gründonnerstag oder am Karsamstag gesegnet. Andere Länder, andere Sitten:
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Weitere Infos über und für die Osterzeit: |
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Der Osterhase
Der Osterhase bringt die Ostereier.... aber wieso gerade der Osterhase? Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass er als Mondtier gilt, denn das Osterfest fälllt immer auf den ersten Sonntag des Frühlingsmondes. Auch ist der Hase das Sinnbild der Fruchtbarkeit und er ist der Liebesgöttin Aphrodite und der Fruchtbarkeitsgöttin Ostera als heiliges Tier zugeordnet. Da der Hase im Frühling in die Nähe der Gärten und Häuser der Menschen kommt, um Nahrung zu suchen und Ostereier keine gewöhnlichen Eier sind, war dies naheligend, dass der Hase die Ostereier bringt.
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Die Osterglocke
Die Narzisse, auch Osterglocke genannt, ist eine der bekanntesten und beliebtesten Frühlingsblumen neben dem Schneeglöckchen, dem Krokus und dem Märzenbecher und wächst bis auf 2000m üNN. Die mehrjährige, duftende Osterglocke blüht in den Monaten März und April. So steht diese entsprechend ihrem Namen zu Ostern in voller Blüte.Die botanische Bezeichnung "Narzisse" geht vermutlich auf die griechische Mythologie des schönen Griechen Narziß zurück.
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