Skulptur und Natur - Neuer Skulpturenpfad bei Bad Waldsee - Durlesbach
Skulpturenpfad „Entlang der Schussen“

September 2011 - Sieben Wasserhüterinnen säumen den Weg entlang der Schussen im Mochenwanger Forst bei Durlesbach, nahe der Schussenbrücke. Die abstrakten Skulpturen aus Eichen- und Eschenholz sind zwischen drei und vier Meter groß und tragen die Namen religiöser Frauengestalten: Auf der einen Seite des Weges bilden Maria Magdalena, Elisabeth sowie die Doppelskulptur mit Martha und Maria eine Gruppe, gegenüber stehen Iemanja, Rachab und Abigail.
Die siebte Skulptur ist die Urmutter bzw. Tiamat oder Eva. Sie überragt die anderen Skulpturen um etwa einen Meter und hebt sich auch durch ihre exponierte Position ab, steht aber dennoch in enger Beziehung zu den anderen Werken.
Eva heißt auf Hebräisch „hawwa“ und leitet sich volksetymologisch vom hebräischen Wort „haj“ ab, was Leben bedeutet. Der babylonische Name Tiamat bedeutet „Sie, die alle gebar“. Theresia K. Moosherr macht sie zur Wasserhüterin, also zur Hüterin über den Ursprung allen Lebens, so wie überhaupt das Wasser in seiner Spiritualität und Kraft das Kernthema in Moosherrs Œuvre bildet.
Im Rahmen des Skulpturenpfads entlang der Schussen möchte